Hartmut Pönitz anRufen
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WAS WÄRE ENGLAND OHNE HUMOR?
DEUTSCHLAND!


Frisch-frecher Live- Multimedia-Vortrag ab ca. Frühjahr 2017


Titel und Untertitel für den Vortrag sind noch nicht gefunden. Hier möchte ich kurz beschreiben, wie sich die Idee entwickelte eine Art »Reise-Kabarett« über Süd-England »in die Wanderschuhe zu stellen«.

Ich bin gerne auf der »Insel« unterwegs. Neulich war ich nach Jahren der Abstinenz mal wieder in Südwest-England. Zehn Tage im November, ohne Fotodruck, die pure Erholung sollte es werden. Ein Sauwetter ersten Grades (1. Klischee bedient...) sorgte dann tatsächlich für totales Landunter und nötigte zu viel Improvisation während der Reise.

In der Nähe von Bridport, an der Südküste, zog sich mein Auto auf einem Feldweg einen »Plattfuß« zu. Ein Reifen lag flach auf dem Schotter, das Reserverad zu Hause in Deutschland. Platz sparen im Auto. Mit viel Telefonie konnte ich eine Autowerkstatt in Bridport zu Hilfe rufen. Es war Freitagnachmittag (der Klassiker...) kurz vor Feierabend. Luk, der Besitzer,  holte mich persönlich auf dem Lande ab und wie es manchmal passiert, wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt: wir waren sofort im Gespräch. Er schilderte mir, dass er vor 35 Jahren von Holland über Vietnam, USA, Skandinavien, Schottland nach England um den Globus getrottet war, wo er dann sesshaft wurde.

Sein Sohn flickte in der Zwischenzeit meinen Reifen. "Südengland ist wirklich außergewöhnlich schön und auch wirtschaftlich so robust, dass man hier gut leben kann", erklärte er mir. "Und zwar ganz besonders in dieser Ecke hier, innerhalb Dorsets. Der Bereich an der Küste zwischen Bournemouth und Lyme Regis hat wahnsinnig viel zu bieten".  Luk hatte vermutlich Recht und noch viele weitere interessante Geschichten zu erzählen. Zu viele für meine knapp bemessene Zeit. Ein schöner Grund immer mal wieder vorbei zu schauen...

Verflixte Elektronik

Die Karre lief also wieder, was ich sofort sinnvoll nutzte, indem ich mich aus meinem Auto aussperrte. Und zwar gleich zwei Mal innerhalb kurzer Zeit. So dämlich sind auch nicht viele.
        Zunächst durfte der Schlüsseldienst ran, beim zweiten Mal musste ich die Scheibe einschlagen. Morgens um 4 Uhr stand ich in Unterhose neben meinem Auto.
Es nieselte leicht, das Handy im Auto. Keine Chance, nicht mal ´ne theoretische. Ich war froh, auf diesem Parkplatz an der Küste überhaupt ´nen stabilen Stein gefunden zu haben und anschließend überrascht, wieviel Wucht man doch einsetzen muss, um so eine Autoscheibe einzuschlagen. Hatte in dieser Hinsicht keinerlei Erfahrung. In beiden Fällen suchte ich anschließend wieder die Nähe zu Handwerkern.

Reisen bildet- vorausgesetzt man lässt sich selbst zu Hause.                                                                                                                                                 Frei nach Sokrates

Ich gebe zu: diese Methode des Kontaktaufbaus ist etwas umständlich und kostenintensiv, aber immerhin lernt man in wenigen Tagen sehr viele Menschen kennen, die in meinem Fall f(u)r(u)chtbar viel Interessantes zu erzählen hatten. 
       Das Beste daran: die meisten Geschichten hatten wenig mit den so oft wiedergekäuten Klischees über England zu tun. Sie regten vielmehr dazu an, diese Mosaiksteinchen mal anders zusammen zu fügen, auf dass ein frischeres Bild entsteht. Motto: der Kopf ist rund, damit das Denken mal die Richtung ändern kann. Die Reise entwickelte sich zu einem vergnüglichen 10-Tage-Solo-Brainstorming im feucht-modrigen Auto.

Wandern mit Weitblick

In den Phasen mit der hohen Luftfeuchte habe ich viel gelesen. Im modrigen Auto über den »South West Coast Path«, den Königsweg der Wanderwege in Great Britain. Abgekürzt SWCP, nur vier Buchstaben, aber neben den gut 1000 Kilometern Wegstrecke auch 28.000 Höhenmeter (dreimal der Mount Everest) oder umgerechnet in Jahresurlaube: ein ganzer plus Resturlaub bzw. ordentlich Überstunden, also ca. 8 Wochen. Eine ausführliche Beschreibung findet sich hier. Auf grünen Pfaden durch die Geschichte Südenglands. Viel Mord und Todschlag, Piraterie und Schmuggelei unter Anleitung durch den Adel und Einbindung von Queens und Königen. Die Entwicklung der englischen Gesellschaft durch die letzten 1000 Jahre, der Einfluss der Deutschen und vor allem vieler skurriler Persönlichkeiten ... etc.        Zwischendurch musste ich einfach aussteigen, mir die Beine vertreten und frische Luft schnappen. Wie gesagt: modriges Auto, wenn nix mehr trocknet. Die Luft schnappte ich mir live auf dem SWCP und brütete bald an einer Idee.

Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, dann gibt es keine Hoffnung für sie.                                                                                                                                   Albert Einstein

Ich übersehe durchaus den einen oder anderen Wink mit dem Zaunpfahl- diesen Wink mit dem Leuchtturm konnte ich gar nicht übersehen! Ein neuer frischer, frecher & facettenreicher Vortrag soll her! Mit vielen unvorhersehbaren Pointen! Keine Untiefe der englisch-deutschen Beziehungen wird umschifft. Den roten Faden durch die Geschichte bildet der SWCP- mit Zick-Zack-Umwegen durch die Weltgeschichte. Wie im richtigen Leben!
       Ein Thema,  bei dem man schon während der Vorbereitung immer wieder in sich reingrinsen kann. Zumal ich während einer weiteren 3-Wochen-Tour 28 Hoteliers kennenlernte, wovon bei 6 Hoteliers mitsamt Familien und Bekanntenkreis die Chemie wiederum wunderbar passte. Hilfsbereite, begeisterungsfähige Menschen mit vielen eigenen Ideen...













 

Fotografie & Text: Hartmut Pönitz 
Im Bauchladen  

 

                   

          LIVE-KOMMENTAR         
BEAMERPROJEKTION       

      120 MINUTEN              
      FILMSEQUENZEN          
       ZEITRAFFER                
        MUSIK & O-TÖNE           
         MAX. BILDBREITE 12M     

        FORMATE 3:1 & 2:1          

        PLAKATE IN DIN A1,A2,A3   

 




 

 
Lust auf Meer?

  Dumme rennen, Kluge warten
Weise gehen in den Garten


Kommen Sie mit ?
Wander-Auszeit auf dem
South West Coast Path


Auf geht´s !
Pack die Badehose bzw. den
Neoprenanzug ein...


Eintauchen ?
 
 
 
 


Für einen Geistesmenschen ist ein Englandaufenthalt entscheidend, hat der Professor gesagt.
Die Leute, die keinen Englandaufenthalt hatten, sind nichts, hat der Professor immer gesagt
.


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Thomas Bernhard: »Heldenplatz«